Ich bin das 7te Kind meiner Eltern und ich wuchs mit dem Wunsch auf, Tiere um mich zu haben. Das war damals aber nicht möglich.
Also redete ich als Kleinkind mit jedem Insekt und Krabbeltier, welches mir begegnete, bzw. diese Tiere offenbarten mir ihr ganzes Sein, indem ich sie ansah. Ein Blick und ich wusste alles über sie. Als ich ca. 3 Jahre alt war, schimpfte meiner Mutter mehrmals über eine Nachbarin, die mit ihrem Hund laut redete. Meine Mutter sagte, dass man in die Klapse gehört, wenn man mit seinem Tier redet.
Also hörte ich auf damit...
Seitdem fragte ich mich immer wieder, damals täglich, später seltener, wozu ich überhaupt hier bin, es gibt nichts zu tun, was Freude bereitet. Eine seltsame Art "Langeweile" nahm in meinem Leben Platz ein.
Mit ca 5 Jahren redeten "Anzugträger" im Fernsehen über sauren Regen, und dass die Bäume sterben werden. Ich wartete also einen ganzen Winter voller Angst darauf, dass es Frühling wird, um zu schauen, ob das wirklich so sein wird. Aber zu meiner Überraschung bekamen wirklich alle Bäume und Sträucher wieder Blätter im Frühling, alles sah wie immer aus. Nichts war durch sauren Regen gestorben. Für mich war klar, diesen Anzugträgern und den Medien darf ich kein Wort glauben, sie lügen einfach.
Da es sonst nichts zu tun gab, ging ich mit 6 Jahren zur Schule und lernte zusätztlich viele Instrumente zu spielen, unter anderem Kirchenorgel. Mit 13 Jahren spielte ich dann jeden Sonntag die Orgel in evangelischen Gottesdiensten. Damals kam mir ein Gedanke, während ich "Bach" in einer alten, großen Steinkirche auf einer alten wundervollen Orgel spielte: "das ist besser als jeder Sex". Allerdings wusste ich aus diesem Leben überhaupt nichts über Sex, aber dieser Gedanke war ganz klar in mir. Ich konnte diese Musik in jeder Zelle vibirieren spüren, ein großes Gefühl.
Da ich in der Schule das Fach Physik nicht verstanden habe, nahm ich es im Abi als Leistungsfach und studierte anschliessend Physik. Irgendetwas in mir wollte wissen, was es mit diesem Fach auf sich hat.
Nach dem Sutdium wusste ich es: mit dem, was wir in der Physik lernen, wissen wir überhaupt nichts über das Leben und das Universum. Das kann so überhaupt nicht funktionieren, nichts ist damit erklärbar. Mit dieser Erkenntnis verliess ich die Uni nach dem Diplom. Eigentlich hätte ich noch einen Doktor machen können, aber der Professor gab mir immer nur mein monatliches Geld, wenn ich auf seine Partys kam, da ich da aber nicht hin wollte, und ich keine Lust auf diese Seilschaften hatte, brach ich meine Erfahrungen an der Uni damit ab.
Ich dachte, in der Wirtschaft sei es anders und wurde direkt bei SIEMENS eingestellt. Der Grund: Ich konnte in 3 Minuten erzählen, was der Inhalt meiner Diplomarbeit war. Normalerweise dauert das wohl länger, wenn man einen Physiker danach fragt.
Nach ca. 5 tollen Jahren, fingen auch dort diese seltsamen Seilschaften an, um sich zu greifen, das Lügen wurde etabliert und mir bezgl. meines Kunden sogar befohlen. Also musste ich mich auch von dort verabschieden.
Nebenbei hatte ich geheiratet und zwei wundervolle Töchter zur Welt gebracht und eine Ausbildung zum Hufheilpraktiker gemacht, denn jetzt hatte ich etwas Geld und immer noch diese "Langeweile". Ich erinnerte mich an den Wunsch, ein Pferd zu haben. Jetzt konnte ich es mir kaufen. Also machte ich das.
Seitdem dreht sich mein Leben nur noch um meine Kinder, meine Tiere und die Menschen, die mich finden.
Mittlerweile ist das "reden" mit den Tieren wieder normal für mich und ein Fotograf, der mich zufällig fand, formulierte das, was ich bis dato nicht zu greifen gewusst hatte so, er sagte: "nicht du redest mit den Tieren, sondern die Tiere reden mit dir." Mehr darüber unter "besondere Begegnungen mit den Tieren".
Alles, was ich heute mache, haben mir die Tiere ans Herz gelegt, wurde mir in Träumen erklärt und durch ständiges Ausprobieren und Erfahrungen sammeln verfeinert. Dabei danke ich den Tieren und meinen Kindern, die oft sehr geduldig waren, wenn ich Neues ausprobiert habe. So kam es, dass meine Kinder und meine Tiere etwa seit 2005 nie wegen einer Krankheit zum Arzt mussten. Eine Ausnahme beschreibe ich unter "Tor zum Frieden" / wie das Symbol zu uns kam. Mein Physikstudium und meine 13 Jahre als Siemensmanager helfen immer wieder, tiefere Zusamenhänge und Verständnis zu generieren.
Und die Tatsache, dass ich als Kind ohne Haustiere und ohne Pferd aufgewachsen bin, hat es geschafft, dass ich im Alter von 27 Jahren völlig "unkonditioniert" an die Tiere herangehen konnte. Nur so war es mir möglich, das glaube ich heute ganz fest, die Natürlichkeit dieser Wesen als bewahrenswert zu betrachten und diese Art des Lebens zu unterstützen und zu geniessen.
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